Krankenversicherung Katze – Worauf es ankommt!

Eine Krankenversicherung Katze kann sehr wichtig sein. Für die meisten Menschen sind Haustiere treue Begleiter, lustige Spielkameraden oder sie helfen, sich in bestimmten Lebenssituationen zurechtzufinden. Nicht selten zählen die Vierbeiner auch als ein vollwertiges Familienmitglied. Legt man statistische Werte zugrunde, lebten im Jahr 2018 in deutschen Haushalten rund 14,5 Millionen Katzen – als Freigänger oder innerhalb des Hauses. Damit führen die Stubentiger die Rangliste der beliebtesten Haustiere deutlich an.

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Krankenversicherung Katze

Hier alle Infos rund um die Krankenversicherung Katze. Wie teuer ist eine solche Versicherung? Was sind die Vorteile und wann macht eine Krankenversicherung Katze wirklich Sinn? All das klären wir mit diesem Beitrag und sagen dir parallel auch, wo du eine entsprechende Krankenversicherung für deinen Stubentiger abschliessen kanns.

Die Krankenversicherung für Katzen – keine Angst mehr vor hohen Tierarztkosten

Katzen werden zwischen 15 und 18 Jahre alt, wobei manche Exemplare durchaus auch ein Lebensalter von 20 Jahren erreichen können. Auch wenn den Samtpfoten sieben Leben nachgesagt werden, sind die Tiere nicht vor Erkrankungen oder Unfällen gefeit. Sind Sie selbst Besitzer, oder vielleicht auch nur der Dosenöffner, eines oder mehrerer schnurrender Weggefährten, sollten Sie sich durchaus Gedanken über eine Katzenversicherung machen. Insbesondere dann, wenn sich Ihr Liebling Tag und Nacht auf die Jagd begibt oder sein Revier erkundet, lauern jede Menge Gefahren. Unheil droht von attackierenden Hunden und leider oftmals auch durch den Straßenverkehr. Unter diesen Aspekten erscheint eine Krankenversicherung für Katzen nur konsequent.

Ist eine Krankenversicherung für Katzen tatsächlich sinnvoll?

Lebt die Katze nur im Haus oder kehrt als Freigänger nur ab und zu dorthin zurück, ist jeder Besitzer sicherlich um das Wohl des Tieres bemüht. Füttern, spielen, Katzenklo reinigen und auffüllen, Türen für den Spaziergang öffnen und natürlich schmusen (wenn Samtpfote es denn auch will).

Erkrankt der Vierbeiner und ist auch nach einiger Zeit keine Besserung in Sicht, geht es den Menschen in der Regel auch nicht gut. Verletzungen und Krankheiten kündigen sich jedoch nur in den seltensten Fällen an und können schnell und unverhofft auftreten wie zum Beispiel die folgenden.

Typische Verletzungen und Krankheiten

Spielverletzungen an den Pfoten

Damm- oder Beckenbruch nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw

Zahnextraktion

Bissverletzungen nähen

Internistischer Probleme (längerer Durchfall und Erbrechen, Beschwerden an inneren Organen wie Nieren, Galle oder auch Ohren, Tumore, Diabetes)


Dazu gesellen sich noch regelmäßige Impfungen gegen Parasitenbefall, Tollwut, Katzenseuche- und Schnupfen.

Ein Gang zum Tierarzt ist somit bereits vorprogrammiert. Sicherlich zeigen Sie sich bei derartigen Fällen ebenso verantwortungsbewusst und lassen ihrem Tier bestmögliche ärztliche Hilfe angedeihen.

Doch dabei müssen Sie mit erheblichen Kosten rechnen, die sich schnell zu einem hohen Betrag summieren. So müssen Sie bereits für das Nähen einer relativ kleinen Wunde durchaus schon 400 Euro einplanen. Wenn dann auch noch eine größere OP erforderlich ist, können auch schnell hohe vierstellige Beträge für die Behandlung anfallen. Ein äußerst beachtliches Investment, dem man durch den Abschluss einer passenden Tierkrankenversicherung Katze entgegenwirken kann.

Des Weiteren kommt es nicht selten vor, dass Ihre Haustiger altersbedingte Krankheitsbilder wie Diabetes, Sehschwächen oder auch Allergien entwickeln. In diesen Fällen ist es vielfach erforderlich, den Tieren teure Medikamente auf Lebenszeit zu verabreichen.

Legt man die vorbezeichneten Fakten zugrunde, so ist eine Katzenversicherung äußerst sinnvoll, zumal Sie bei vielen Versicherungen lediglich geringe monatliche Beiträge leisten müssen.

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Denken Sie über eine Krankenversicherung für Ihre Katze nach. Es gibt bereits Basisvarianten mit sehr günstigen monatlichen Beiträgen.


Diese sind natürlich abhängig vom Umfang der Absicherung, den Sie Ihrer Katze zukommen lassen möchten. Mit einem Rundum-Sorglos-Paket haben Sie und ihr eigenwilliger Vierbeiner immer die notwendige Sicherheit. Egal ob reine Wohnungskatze oder Freigänger.

Krankenversicherung für Katzen – Die besten Anbieter

Die Krankenversicherung für Katzen ist ein spezielles Geschäft. Daher gibt es hier nur eine Handvoll Anbieter. Dazu zählen die Agila Tierversicherung, die Helvetia, die Uelzener, Petplan und die Allianz.

Hier eine Übersicht zu den Angeboten in zwei Kategorien: Premium und Basis.

Das Premium Angebot – Etwas teurer aber viele Leistungen

Agila
Exklusiv
Uelzener
Plus
Helvetia
Komfort
Euro pro Monat373834
Wartezeit3 Monate
(außer bei Unfall & Vorsorge)
1 Monat
(außer für Impfung)
3 Monate
(außer bei Unfall)
Vorsorge
in Euro p.a.
10010070
Gebührenordnung maximal
(GOT)
3-fach2-fach2-fach
(3-fach in Notfällen)
Maximale Leistung
in Euro p.a.
550
(+125 bei Leistungsfreiheit)
Unbegrenzt (medizinisch notwendig)Unbegrenzt (medizinisch notwendig)
Versicherte
Leistungen
Ambulant 100%
Stationär 100%
Ambulant 100%
Stationär 100%
Ambulant 80%
Stationär 80%
Medikamente100%100%100%
Kastration,
Sterilisation

in Euro
keine Leistung20-3535-55
OP-VersicherungKeine BegrenzungKeine BegrenzungKeine Begrenzung
SonstigesReiserücktritt bei Erkrankung der KatzeÜbernahme von Chipkosten 25 EuroSchutzbrief, z.B. Fahrdienste


Das Basisangebot – Günstiger aber weniger Leistungen

Petplan
Basis
Agila
Basis
Helvetia
Basis
Euro pro Monat162820
Wartezeit30 Tage
(auch Unfälle!)
3 Monate3 Monate
Vorsorge
in Euro p.a.
65
Gebührenordnung
maximal (GOT)
4-fach3-fach2-fach
Maximale Leistung
in Euro p.a.
3.0001.600 für Operationen,
300 für Tierarztbesuche
2.000
Medikamente
in Euro
3.000100% bis
maximale Leistung
2.000
Kastration,
Sterilisation

in Euro
OP-Versicherung
in Euro
3.0001.6002.000

Welche Leistungen beinhaltet die Krankenversicherung für Katzen?

Eine Versicherung für Katzen ist durchaus mit der Versicherung für Menschen vergleichbar. Sie haben also im Grunde die Möglichkeit, eine Vollversicherung für Ihr Haustier abzuschließen. Je nach Tarif sind alle Kosten, die bei einem Tierarztbesuch anfallen können, abgedeckt. Anbieter wie zum Beispiel die Agila Tierversicherung, die sich explizit auf die Absicherung von Haustieren spezialisiert hat, führen beispielsweise folgendes Leistungspaket in ihrem Portfolio:

  • Kranken- und Unfallschutz
  • Vorsorgemaßnahmen
  • Schutz bei Verkehrsunfällen
  • Operationskosten
  • Schutz bei einem Auslandsaufenthalt
  • Erstattung bis zum dreifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)
  • Bei Nichtinanspruchnahme der Leistungen, jährlicher Leistungszuwachs von 125 Euro
  • Schnelle Prüfung (zumeist innerhalb von 8 Stunden)
  • Direkte Abrechnungsmodalitäten mit dem Tierarzt möglich
  • Freie Tierarztwahl

Gut zu wissen!

Einmal erhöhte Versicherungsleistungen bleiben immer bestehen. Dieses ist auch dann gültig, wenn Sie im folgenden Jahr erneut Rechnungen zum Ausgleich einreichen.


Darüber hinaus gibt es jede Menge Versicherungsgesellschaften, die im Rahmen von Vorsorgemaßnahmen auch die Kosten für Impfungen bezuschussen oder gar vollständig übernehmen.

Eher gering ist die Auswahl bei einer Kastration, denn diese Maßnahme ist in den meisten Fällen eher freiwillig und beruht nicht auf einer medizinischen Notwendigkeit. Auch finden Sie geeignete Anbieter, die, zumindest anteilig, die Implementierung eines Mikrochips bezahlen.

So darf sich Ihre Katze nahezu als Privatpatient fühlen, dem eine bestmögliche Hilfe und Pflege zukommen wird. Entscheidend ist jedoch immer der Tarif, den Sie auswählen möchten. Sie legen beim Abschluss die vertraglich vereinbarten Grenzen fest.

Unterschiede bei den Policen gibt es bei der Deckungshöhe, dem Leistungsumfang (Höchstgrenze, die Versicherer zahlen), einer möglichen Selbstbeteiligung sowie bei den monatlichen Beiträgen.

Welche Alternativen zu einer umfassenden Katzenversicherung gibt es? 

Möglicherweise sind Sie der Ansicht, dass die Eventualität einer Erkrankung oder eines Unfalls mit übermäßigen Kosten verbunden ist. Geschieht dem Tier nichts, haben Sie unnötig Geld investiert.

So denken viele Besitzer, deren Katzen sich nur im Haus aufhalten. Doch zumeist sind derartige Ereignisse überhaupt nicht vorhersehbar. Verschluckt Ihre Samtpfote auch in Ihrem Haus einen Fremdkörper, ist oftmals eine Operation unumgänglich.

Untersuchungen, Diagnose, OP sowie Nachbehandlung und die unmittelbare Unterbringung in einer Tierklinik bedeuten für Sie einen durchaus üppigen Kostenaufwand, der schon bei einfachen Eingriffen schnell vierstellige Höhen erreichten kann. Vor diesem Hintergrund sollten Sie sich über eine reine Katzen Operationsversicherung Gedanken machen. Diese greift bei der notwendigen OP und deckelt sämtliche Ausgaben, zu denen im Übrigen auch die Physiotherapie zählt, die in diesem Zusammenhang anfallen.

Sie profitieren von einem niedrigen monatlichen Beitrag, der Ihr Budget nicht sonderlich belasten wird – und sind gemeinsam mit Ihrem vierbeinigen Hausfreund durch diese Grundsicherung perfekt für den Notfall vorbereitet.

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Sie sehen also, dass es eine klare Abgrenzung zwischen einer All-in-One Katzenversicherung und einer OP-Absicherung gibt.

Wenn Sie einen umfassenden Rundum-Schutz für Ihre Katze bevorzugen, empfehlen wir Ihnen eine Krankenvollversicherung.

Zwar müssen Sie dafür einige Euro mehr zahlen als bei einer reinen OP-Katzenversicherung.

Dennoch sind Sie und Ihr flauschiger Begleiter mit einem derartigen Produkt optimal abgesichert, denn alle Behandlungskosten für Krankheiten und Unfälle sowie ein umfassender OP-Schutz sind inkludiert.


Wie hoch sind die Leistungen der Versicherer?

Eine pauschale Antwort können wir Ihnen leider nicht geben, da die Leistungen der Gesellschaften in diesem Segment teils sehr stark differenzieren. Zudem richtet sich diese nach den Absicherungen und Tarifen, die Sie für Ihre Katze ausgewählt haben. Die meisten Versicherer bieten bis zu drei Pakete an, die von der Basisabsicherung bis hin zu Premiumprodukten abgeschlossen werden können.

Im Rahmen einer Absicherung bei einer umfassenden Krankenversicherung für Ihre Katze müssen Sie von einer verschieden hohen Leistungsgrenze ausgehen. Diese ist, je nach Anbieter und Tarif, zwischen 300 Euro bis hin zu 4.000 Euro gedeckelt.

Für Operationen, Untersuchung, Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlung, die Sie sowohl separat abdecken können oder als Bestandteil in einer kompletten Krankenversicherung finden, steht eine deutlich höhere Summe zur Verfügung.

Hier bewegt sich die Leistungsgrenze zwischen 1.600 Euro über 4.000 Euro bis hin zur vollständigen Übernahme aller angefallenen Kosten und Gebühren.

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Je mehr Schutz Sie für Ihre Katze wünschen, desto höher liegen natürlich auch die Kosten für die jeweilige Tierversicherung.

Für Sie ist es daher unverzichtbar, sich bereits rechtzeitig vor einem Vertragsabschluss Gedanken zu machen.

Möglicherweise bestehen in bestimmten Fällen nur wenige Risiken oder Sie können diese sogar vollständig ausschließen.

Ebenso elementar ist es vorab jedoch zu wissen, welche Leistungen unbedingt erbracht werden müssten.

Dadurch ist Ihre Katze bestmöglich und bedarfsgerecht versichert und Sie sparen monatlich einige Euros.


Übernimmt eine Krankenversicherung für Katzen auch die Kosten für eine Kastration?

In den meisten Fällen ist es ratsam, eine Katze oder einen Kater, die zur Familie im Haushalt zählen, rechtzeitig kastrieren zu lassen. Dabei sollten nicht nur Freigänger derartigen Eingriffen unterzogen werden, sondern auch Wohnungskatzen.

Während beim Kater die Hoden entfernt werden, wird bei den weiblichen Pendants die Gebärmutter vollständig oder teilweise entnommen. Sowohl Sie als auch die Tiere profitieren von dieser Behandlung.

Vorteile einer Kastration bei Katzen

Katzen werden nicht mehr rollig

Aggressives und kämpferisches Verhalten bei Katern vermindert sich deutlich

Die Markierung der Reviere durch Kater wird beendet

Veränderung des Revierverhaltens

Steigerung der Lebenserwartung – und Qualität

Keine ungewollte Fortpflanzung


Da es sich bei einer Kastration immer um einen operativen Eingriff durch den Tiermediziner handelt, stellt sich die Frage, ob dieser durch eine Krankenversicherung Katze auch abgedeckt ist.

Die Kosten liegen durchschnittlich zwischen 120 und 150 Euro.

Bis auf sehr wenige Ausnahmen übernehmen Krankenversicherungen weder voll noch anteilig die Behandlungskosten für eine Kastration. Bei einer vorliegenden medizinischen Indikation, beispielsweise einer Gebärmutterentzündung oder bei einem diagnostizierten Tumor, leisten jedoch fast alle Anbieter – vorausgesetzt, dieser Punkt ist Gegenstand des Vertrags.

Sofern Sie eine derartige Leistung in Ihrem Vertrag absichern möchten, sollten Sie sich unbedingt über die entsprechenden Möglichkeiten der verschiedenen Anbieter sorgfältig informieren.

Gibt es Altersbeschränkungen für die Aufnahme in eine Krankenversicherung für Katzen?

Dieses Kriterium wird von den Versicherungen unterschiedlich behandelt. So können Sie beispielhaft bei den führenden Anbietern, wie der Agila Tierversicherung, Ihren Stubentiger bereits ab der 9. Lebenswoche mit einer Vollversicherung ausstatten. Jedoch nach dem 10. Geburtstag ist bei den meisten Anbietern eine Katzenversicherung nicht mehr möglich.

Für Jungkatzen im Alter von 2 bis 5 Monaten erhalten Sie die günstigsten Tarife, während für Katzen, die 8 bis 9 Jahre alt und darüber hinaus auch Freigänger sind, deutlich höhere Prämien anfallen.

Der Grund liegt auf der Hand: Bei diesen Tieren besteht erwiesenermaßen ein erheblich größeres Risikopotenzial, sodass in der Regel eine entsprechende Preisanpassung erfolgt.

Sofern Sie sich für eine reine OP-Versicherung entscheiden, müssen Sie, je nach Alter, ebenfalls mit unterschiedlichen Erstattungskosten rechnen. Während bei einigen Gesellschaften keine Limits hinsichtlich der Bezahlung vorliegen, leisten andere Anbieter, je nach gewähltem Tarif, zwischen 1.600 und 10.000 Euro pro Versicherungsfall.

Daneben bieten verschiedene Versicherer auch gestaffelte Erstattungen der Tierarztkosten an. Diese können sich zum Beispiel wie folgt gliedern:

Anmeldung vor dem 5. Lebensjahr         

Kostenerstattung zu 100 Prozent der versicherten Leistung

Anmeldung ab dem 5. Lebensjahr           

Kostenerstattung zu 80 Prozent der versicherten Leistung

Anmeldung ab dem 8. Lebensjahr           

Kostenerstattung zu 60 Prozent der versicherten Leistung

Auch diese Zahlen sollten Sie als Richtwert zu Ihrer Orientierung verstehen, denn sie können sich massiv bei unterschiedlichen Versicherern unterscheiden.

Gut zu wissen

Sie haben bei vielen dieser Anbieter die Option, die Erstattung der Behandlungskosten auf 100 Prozent anzugleichen.

Allerdings ist dieses natürlich mit einem höheren Beitrag verbunden.

Daneben gibt es für jede andere Katze in Ihrem Haus bei einigen Gesellschaften pro Tier einen Mengenrabatt von 10 bis 15 Prozent.


Gibt es Wartezeiten bei einer Katzenversicherung?

Bei dieser Frage sind sich nahezu alle Versicherer einig. Sofern innerhalb der ersten 3 Monate nach Anmeldung der Schadensfall eintritt, erfolgen keinerlei Leistungen. Für Sie bedeutet dieses, dass Sie alle anfallenden Kosten während dieses Zeitraums selbst tragen müssen. Einige wenige Versicherungsgesellschaften bieten daneben eine Wartezeit von 30 Tagen an. Eine Ausnahme sämtlicher Regelung gibt es allerdings dennoch: Ist eine tierärztliche Maßnahme innerhalb des Wartezeitraums durch einen Unfall oder bei einer herkömmlichen Vorsorge erforderlich, werden die entsprechenden Kosten von den Anbietern in den meisten Fällen übernommen.

Wird meine Katze auch bei Vorerkrankungen in eine Krankenversicherung aufgenommen?

Bei Vertragsabschluss sind Sie, wie auch zu anderen Gelegenheiten, zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Andernfalls ist das Dokument unwirksam. Bei gravierenden Vorerkrankungen, unerheblich um welche Form es sich dabei handelt, sind einige Versicherungen nicht bereit, das Tier aufzunehmen.

Andere Anbieter sind tolerant und ermöglichen eine Aufnahme bei leichteren Krankheitsbildern wie Schnupfen, Husten oder Ohrenerkrankungen. Sofern Sie eine Versicherung finden, die auch bei chronischen Symptomen dem Antrag zustimmt, werden die bereits diagnostizierten Erkrankungen von der späteren Leistung jedoch zumeist ausgeschlossen. Sämtliche Behandlungskosten, die in diesem Bereich notwendig sind, müssen sie also selbst tragen.

In diesen Fällen sollten Sie sich unbedingt genau überlegen, ob Sie tatsächlich eine Katzenversicherung benötigen.

Muss ich einen Anteil der Erstattungskosten selbst tragen?

Bei den meisten Anbietern einer Tierkrankenversicherung für Ihre Katze müssen Sie mit einer Selbstbeteiligung von 20 Prozent rechnen. Für Sie heißt das, sie zahlen 20 Prozent der anfallenden Behandlungskosten aus eigener Tasche. Wenn Sie sich für eine derartige Police entscheiden, zahlen Sie im Vergleich zu Produkten ohne Eigenanteil allerdings oftmals einen geringeren monatlichen Betrag.

In jedem Fall ist es ratsam, sich entweder mit dem Anbieter hinsichtlich des Selbstbehaltes in Verbindung zu setzen oder sich via Online die notwendigen Angaben zu verschaffen.

Wie teuer ist eine gute Katzen Krankenversicherung – und wie finde ich eine Top-Absicherung?

Bei einer Katzenversicherung müssen Sie unterschiedliche Kriterien zugrunde legen, die in hohem Maße Einfluss auf die Höhe Ihrer Prämien haben können:

  • Freigänger oder Wohnungskatze
  • Alter des Tieres
  • Rasse Ihrer Katze
  • Der Leistungsumfang

Sie können im Allgemeinen davon ausgehen, dass Sie, je nach Anbieter und Tarif, durchschnittlich zwischen ca. 16 Euro und 50 Euro pro Monat zahlen müssen. Sie erkennen, dass die Preisspanne durchaus enorm ist. Der Preis allein ist jedoch nicht immer der ausschlaggebende Faktor. Mindestens genauso wichtig ist das Leistungsvolumen, das Ihnen für Ihren monatlichen Beitrag gewährt wird. Zu günstige Preise können schnell für Sie und Ihren vierbeinigen Freund auch eine zu geringe Deckungssumme bedeuten.

Reine OP-Versicherungen für Katzen gibt es teilweise schon für unter 8 Euro. Allerdings sind hier lediglich die Kosten für die OP, die Diagnose sowie für die Medikation und Nachbehandlung inkludiert. Andere Erkrankungen sind dadurch nicht abgedeckt.

Daher sollten Sie unbedingt die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen auf das Preis- Leistungsverhältnis hin überprüfen. Bei einem sorgfältigen Vergleich im Internet wird es Ihnen sicherlich gelingen, Ihren Favoriten herauszufiltern.

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Sie können bei den Versicherungsprämien durchaus einiges einsparen, wenn Sie sich anstatt für eine monatliche Zahlungsweise für einen jährlichen zahlbaren Beitrag entscheiden.

Ferner ergibt sich ein gewisses Einsparpotenzial, sofern Ihre Katze über einen Chip oder zumindest eine Tätowierung verfügt.


Warum profitiere ich von einem Online-Vergleich?

Sie finden auf einschlägigen Online-Portalen hinlänglich Möglichkeiten, Versicherer, die Produkte sowie die Preise miteinander zu vergleichen. Kaum ein Laie dürfte in der Lage sein, sich in diesem Tarifdschungel ohne eine derartige Hilfe zurechtzufinden. Durch einen Vergleich profitieren Sie von folgen Vorteilen:

  • Alle wichtigen Top-Anbieter im Überblick
  • Sämtliche Preise in übersichtlicher Auflistung
  • Leistungsumfang der Versicherer in der Übersicht
  • Direkte Abschlussmöglichkeiten via Internet
  • Service und Support der einzelnen Gesellschaften

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Nutzen Sie idealerweise unterschiedliche und unabhängige Vergleichsportale. So erhalten Sie tatsächlich die benötigten Auskünfte, die Sie für eine perfekt auf Ihre Katze abgestimmte Versicherung benötigen.


Erfahrungen mit einer Tierkrankenversicherung für Katzen?

Der Blick ins Internet gibt Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, verifizierte Angaben von Personen nachzulesen, die bereits Erfahrungen mit einer Krankenversicherung Katze gemacht haben.

Hier kommunizieren Tierärzte und Versicherungsnehmer und schildern ihre zumeist positiven Eindrücke in diesem Zusammenhang. Anhand dieser Erfahrungswerte können Sie sich orientieren und werden schnell feststellen, welche Versicherung sich möglicherweise optimal für Ihre Samtpfote eignet.

Gibt es Preisunterschiede bei der Katzenversicherung hinsichtlich der Rasse?

Erfahrungsgemäß sind Rassekatzen wie die Maine Coon, die Norwegische Waldkatze oder auch die Siamkatze aufgrund von Züchtungen und Kreuzungen hinsichtlich der Gesundheit leider vielfach anfälliger als unsere Europäischen Haus- und Kurzhaarkatzen. Dieser Umstand ist natürlich auch den Tierversicherern bekannt. Viele Gesellschaften verlangen zur Absicherung der edlen Schmusetiger eine erhöhte Prämie – auch wenn es sich bei den Tieren um reine Wohnungskatzen handelt, die nicht in freier Umgebung ihre Exkursionen unternehmen.

Gut zu wissen

Die Behandlungskosten für alternative medizinische Eingriffe, wie zum Beispiel eine kosmetische Operation, werden im Übrigen von keiner Krankenversicherung für Katzen übernommen.


Kann ich auch mehrere Katzen bei einer Gesellschaft versichern lassen?

Diese Möglichkeit wird von vielen Versicherungen angeboten – manche erlaube sogar eine Absicherung von bis zu 15 Katzen. Zumeist erhalten Sie für jedes weitere Tier, das Sie bei einem Unternehmen absichern, ordentliche Rabatte. Da auch hierbei unterschiedliche Prämien gefordert werden, sollten Sie ebenfalls unbedingt einen Vergleich durchführen.

Tipp von Katze-Ratgeber.de

Nicht immer ist eine Mehrfachversicherung ratsam. Einige Anbieter gewähren keinen Rabatt, sondern verlangen einen Risikozuschlag.


Was muss ich beim Abschluss einer Katzenversicherung Katze beachten?

Nun haben Sie bereits wichtige Informationen rund um das Thema Krankenversicherung Katze erhalten. Damit Sie auch ein maßgeschneidertes Produkt für Ihren Stubentiger erhalten, gilt es einiges zu beachten. Wir stellen Ihnen daher einige wichtige Kriterien vor, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung mit einbeziehen sollten:

  • Höhe der Prämie
  • Leistungsgrenze und Leistungsumfang
  • Länge der Wartezeit
  • Höhe des Eigenanteils
  • Altersbeschränkungen
  • Erstattungssatz nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)
  • Vertragslaufzeit
  • Auslandsschutz

Höhe der Prämie

Für Sie ist es sicherlich wichtig, dass die Prämien auch bezahlbar sind – und das möglicherweise über viele Jahre. Trotz gleicher Versicherungsbedingungen variieren die Beiträge der einzelnen Anbieter teils erheblich. Bevor Sie also die Unterschrift unter den Vertrag setzen, sollten Sie zwingend Produkt und Leistung vergleichen. Klar, dass für Sie höhere Kosten anfallen, je mehr Umfang die Versicherung bietet. Dennoch sollten Sie nicht mehr bezahlen als tatsächlich erforderlich.

Leistungsgrenze und Leistungsumfang

Es ist durchaus üblich, dass die Behandlung von der Katzenversicherung nur bis zu einer bestimmten jährlichen Pauschale getragen werden. Auch hier differenzieren die Beträge oft extrem. Entscheiden Sie sich daher für ein geeignetes Produkt, dass auch alle Eventualitäten mit einbezieht und von dem Sie eine optimale Erstattung erwarten dürfen.

Daneben ist auch der Leistungsumfang ein wichtiger Faktor. Idealerweise sichern Sie Ihre Schmusekatze so ab, dass sowohl ambulante Behandlungen als auch Operationen gleichermaßen abgesichert sind. So sind Sie und Ihr Fellknäuel auf der sicheren Seite und genießen einen perfekten Schutz.

Länge der Wartezeit

Bei nahezu allen Unternehmen müssen Sie mit einer Wartezeit rechnen, bevor die Versicherung greift. Der Zeitraum beträgt in der Regel 3 Monate. Ausgenommen davon sind lediglich Unfälle oder auch Impfmaßnahmen, die umgehend vorgenommen werden müssen. Wählen Sie daher auch nur einen Anbieter, der diese Grenze nicht überschreitet. Andernfalls ist das Risiko durchaus hoch, dass es zu einem schädigenden Ereignis kommt, bei dem Sie sämtliche Kosten persönlich tragen müssen – trotz einer Tierversicherung. Einige Gesellschaften verzichten im Übrigen auf eine Wartezeit, sodass diese im Schadensfall umgehend leisten.

Höhe des Eigenanteils

Der Selbstbehalt liegt zumeist bei 20 Prozent, sodass die Leistungen der Unternehmen bei 80 Prozent liegen und Sie den Rest zahlen müssen. Anbieter, die einen höheren Satz fordern, sollten Sie von vornherein unberücksichtigt lassen. Einige wenige Anbieter verlangen keinen Eigenanteil, wobei Sie bei diesen jedoch mit höheren Prämien rechnen müssen. Informieren Sie sich also sorgfältig, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Altersbeschränkungen

Viele Gesellschaften verlangen ab einem bestimmten Lebensjahr Aufschläge, damit Ihre Katze überhaupt aufgenommen werden kann. Doch auch hier gibt es Preisunterschiede, die Sie in jedem Fall kennen sollten, um unnötig hohe Prämienzahlungen zu vermeiden. Ab einem gewissen Alter ist eine Versicherung überhaupt nicht mehr möglich. 

Erstattungssatz nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

Ein wesentliches Kriterium ist der Erstattungssatz nach GOT. Dieser liegt in der Regel zwischen 1 und 3 und bedeutet, dass Ihr Versicherer den ein-, zwei- oder dreifachen Satz der Kosten nach der tierärztlichen Maßnahme übernimmt. Müssen Sie zum Beispiel an einem Feiertag und in der Nacht dringend zum Tiermediziner, darf dieser für die Behandlung das Dreifache des ansonsten üblichen Honorars in Rechnung stellen.

Wenn Sie jedoch nur über eine Absicherung zu einem zweifachen Satz verfügen, zahlen Sie ein Drittel aus eigener Tasche. So wären Sie also bei einer Operation im Umfang von 3.000 Euro mit 1.000 Euro dabei. Eine beachtliche Summe. Achten Sie daher zwingend auf diesen Vertragspunkt.

Vertragslaufzeit

Hier ist eine Laufzeit von 12 Monaten durchaus üblich. Wählen Sie einen längeren Zeitraum, können Sie bei den meisten Unternehmen mit vergünstigten Prämien rechnen.

Auslandsschutz

Sobald Sie Ihren kuscheligen Vierbeiner regelmäßig mit auf Reisen nehmen, sollte ein Auslandsschutz Bestandteil Ihrer Krankenversicherung Katze sein. Je nach Häufigkeit Ihrer Exkursionen empfehlen wir bei einem Vertragswerk mit einer zwölfmonatigen Laufzeit eine Absicherung von 2 Monaten für Ihren Auslandsaufenthalt. Bei zahlreichen Anbietern ist ein derartiger Schutz bereits mit eingeschlossen, sodass Sie keine gesonderten Zahlungen für die Absicherung leisten müssen.

Unser Fazit

Eine Katzenversicherung ist ein durchaus sinnvolles Produkt, das Ihrer Samtpfote eine umfassende medizinische Versorgung bietet und Ihren Geldbeutel im Schadensfall schont.

Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine reine Wohnungskatze, Rassekatze oder einen Freigänger handelt.

Krankheiten und Unfälle treten in der Regel unverhofft auf – sowohl innerhalb der eigenen vier Wände als auch im Freien.

Durch Online-Vergleiche und Erfahrungen von anderen Tierhaltern sind Sie in der Lage, Anbieter sowie deren Leistungen zu vergleichen und somit eine bedarfsgerechte Krankenversicherung für Ihre Katze auszuwählen.

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