Angst vor der Katzentransportbox

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Angst vor der Katzentransportbox. Was tun?

Für den Weg zum Tierarzt oder zum Katzensitter ist der Transport der Katze in einer Transportbox leider unerlässlich. Doch als unabhängige Tiere mit starkem Freiheitsdrang, gehen die meisten Miezen nur sehr ungern freiwillig in eine Transportbox und so ist es nicht ungewöhnlich, wenn sich auch eine ansonsten sehr ruhige Katze mit Kratzen und Beißen gegen die ‚Zwangshaft‘ in der Box wehrt.

Keinen Zwang ausüben

Wird die Katze mit Nachdruck oder gar Gewalt in die Box gezwängt, erzeugt dies Stress für Mensch und Tier. Doch dies muss nicht sein. Die Gewöhnung an die ungeliebte Box benötigt nur wenig täglichen Mehraufwand und die nächste Autofahrt erlebt ihre geliebte Fellnase garantiert entspannt. Bestenfalls gewöhnen Sie schon Ihr Kitten spielerisch an die Transportbox, auch wenn noch kein Tierarzttermin ansteht. Denn je jünger die Katze bei Beginn des Trainings ist, desto schneller gewöhnt Sie sich an den ungewohnten Container.

Assoziation mit positiven Erfahrungen

Denken Sie an die letzte Situation zurück, in der Sie Ihre Katze in eine Transportbox gesetzt haben. Ihr Liebling erinnert sich ganz sicher. Auch wenn Sie die Box nur wenige Male im Jahr hervor holen, weiß Ihre Mietze ganz genau, dass es nun entweder zum Tierarzt geht, oder sie zu Fremden gebracht wird und Ihr Herrchen einige Zeit lang nicht sehen wird – also dann wenn Sie in den Urlaub fahren. Natürlich weigert sich Ihre Mietze, dann beharrlich, auch nur in die Nähe der Box zu kommen, da sie diese nur mit unangenehmen Erinnerungen verknüpft.

Transportbox für Katzen. So nimmst Du die Angst

Durchbrechen Sie dieses Muster, indem Sie die Box zu einem Platz machen, an dem sich Ihre Katze wohlfühlt. Dies erreichen Sie am besten, wenn Sie die Box dauerhaft an einem festen Standort platzieren, sie mit einer gemütlichen Decke auslegen und Lieblingsspielzeuge hineinlegen. Um das erste Interesse zu wecken können Sie Leckerchen oder ein Spielzeug mit dem Duft von Katzenminze oder Baldrian hineinlegen. Ihre Katze wird ihre Neugierde nicht lange zügeln können und ‚den komischen Kasten‘ nicht mehr nur als unangenehmen Fremdkörper ansehen.

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Gewöhnung an die geschlossene Box

Hat Ihr Liebling die Box als Komfortbereich anerkannt und verbringt öfters Zeit darin, können Sie anfangen, begleitet von ein paar beruhigenden Worten, immer wieder kurz die Türe zu schließen. Ihr Stubentiger sollte merken, dass nichts Schlimmes passiert, wenn die Tür geschlossen ist. Sollte Ihre Katze aber in Panik geraten, sobald die Box zu ist, öffnen sie die Türe wieder und wagen Sie erst ein paar Tage später einen neuen Versuch. Bleibt die Katze bei geschlossener Tür längere Zeit ruhig, kann der Transport simuliert werden. Heben Sie die Box vorsichtig an und gehen Sie ein paar Schritte. Je nach Reaktion des Tieres kann der ‚Spaziergang‘ natürlich verlängert werden.

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Der Transport der Katze

Für die Fahrt im Auto sollte die Box im Fußraum hinter dem Fahrer- oder dem Beifahrersitz auf den Boden gestellt werden. Stellen Sie die Box keinesfalls auf einen Sitz um sie dann mit dem Gurt zu sichern – bei einem Unfall kann das Plastik an dem Gurt leicht zerbrechen und zu schweren Verletzungen an Tier und Mensch führen. Der sicherste Weg ist aber ein Beifahrer, der die Box während der Fahrt sicher festhalten kann und notfalls beruhigend auf das Tier einreden kann.

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