Die Katze ist rollig. Was tun?

Oh nein, die Katze ist rollig. Eine schwierige Zeit für die Katze und ihre Besitzer beginnt. In diesem Bericht erfährst Du, was Du tun kannst, wenn die Katze rollig ist.

Was versteht man unter „Rolligkeit“?

Wenn eine Katze paarungsbereit ist, wird sie rollig. Der kleine Stubentiger wird in der Regel ab dem vierten und siebten Lebensmonat geschlechtsreif. Je nachdem, um welche Rasse es sich handelt, kann die Geschlechtsreife früher oder später eintreten. Es gibt Rassen, bei denen die erste Rolligkeit bereits im vierten Monat eintritt.

Es gibt auch eine stille Rollikgeit. Dies bedeutet, dass die Mieze die Rolligkeit im Stillen auslebt und keine typischen Anzeichen zu erkennen sind. Diese Art der Rollikgkeit findet man häufiger bei Wohnungskatzen vor. Warum das so ist, bleibt unklar.

Wie äußert sich die Rolligkeit?

Wenn eine Katze rollig ist, wälzt und rollt sie sich auf dem Boden. Zudem gibt sie schreiende Geräusche von sich und streckt ihr Hinterteil nach oben. Mit diesem Verhalten weiß ein Kater, dass die Katze paarungsbereit ist. Auf eine Rolligkeit deuten noch andere Anzeichen hin. Diese können Appetitlosigkeit, das Reiben an Gegenständen, Rastlosigkeit, erhöhte Anhänglichkeit sowie vermehrtes Urinieren sein. Wenn man eine sonst freilaufende Katze bei Rolligkeit in den eigenen vier Wänden lassen möchte, muss man sehr aufpassen. Katzen sind sehr einfallsreich, um nach draußen zu gelangen. 

Wann und wie oft ist eine Katze rollig?

Die erste Rolligkeit tritt nach ca. sechs Monaten ein. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn die eigene Mietzekatze Freigänger ist. Dies kann nämlich bedeuten, dass die Katze schon in diesem Zeitraum trächtig nach Hause kommt. Wenn man keine Katzenbabys wünscht, sollte man sich eine Alternative überlegen. Die Fellnase wird in der Regel zweimal im Jahr rollig und die Dauer beträgt normalerweise acht bis zehn Tage. An ungefähr vier Tagen davon ist die Katze fruchtbar. Allerdings hängen auch andere Faktoren davon ab. Je nach Jahreszeit und Lichteinwirkung kann der Stubentiger länger oder kürzer rollig sein. Eine Katze ist ihr Leben lang rollig. Sofern man keinen Nachwuchs wünscht, sollte man immer auf die Anzeichen achten, um eine Empfängnis zu verhindern.

Was kann man tun, um eine rollige Katze zu beruhigen?

In akuten Fällen kann man kurzfristig seine Katze beruhigen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Rolligkeit des Stubentigers ein natürliches Verhalten ist, welches sich nicht einfach abstellen lässt. Folgende kurzfristige Lösungen kann man ausprobieren.

  • Homöopathische Mittel vom Tierarzt.
  • Ablenkung durch Aufmerksamkeit in Form von Spielen.
  • Etwas Warmes worauf sich die Mieze legen kann, beispielsweise ein Wärmekissen.
  • Katzenminze im Spielzeug.
  • Die Katze während dieser Phase nicht nach draußen lassen.
  • Viele Streicheleinheiten.

Was ist die langfristige Lösung?

Eine Kastration ist bei unerwünschtem Nachwuchs eine sehr gute Lösung. Durch das Entfernen der Eierstöcke wird das Sexualverhalten vollständig unterdrückt. Viele würden an dieser Stelle jedoch einwenden, dass man das aus moralischer Sicht nicht tun sollte. 

Klar ist, wenn die Schmusekatze kastriert wird, ist sie nicht mehr zeugungsfähig; daher sollte auch eine Kastration wohl überlegt sein. Allerdings hat die Kastration viele Vorteile. Es ist für eine Katze nicht gesund, wenn sie zwar ständig rollig ist, allerdings nicht gedeckt wird. Dies kann zu einer Dauerrolligkeit führen. Die Lebenserwartung ist demnach etwas niedriger als bei kastrierten Stubentigern. Zudem kann man als Katzenbesitzer seine eigenen Nerven mit einer Kastration schonen, denn die ständige Rolligkeit kann ganz schön nervig sein.

Der Nachteil bei einer Kastration ist der, dass die Rolligkeit trotzdem wieder eintreten kann. Dies kann vorkommen, wenn die Eierstöcke nicht ganz oder nur teilweise entfernt werden. Dann ist der Sexualhormonhaushalt des Tieres noch zu hoch und löst daher wieder eine Rolligkeit aus.

Fazit zu Rolligkeit und Katze

Die Rollikgeit ist ein natürliches Verhalten einer Katze. Sie wird regelmäßig ihr ganzes Leben lang rollig sein, sofern man nichts dagegen unternimmt. Wenn man keinen Nachwuchs seines Tieres wünscht, ist es ratsam, frühestmöglich den Stubentiger kastrieren zu lassen. Dies ist für Mensch und Tier gleichermaßen sinnvoll.

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